Knockout Mausmodelle

Knockout Mäuse werden dadurch definiert, dass ein bestimmtes, für die Forschung relevantes Gen, funktionsunfähig gemacht oder „ausgeknockt“ wurde. Sie werden daher oft auch als K.O.-Mäuse bezeichnet und dienen zur Untersuchung von Genfunktionen und zur Validierung neuer Medikamente und Behandlungen. Charles River liefert qualitativ hochwertige, validierte Knockout Mausmodelle, um konsistente Studiendaten zu generieren, die die Forschung reproduzierbar machen und die Gesamtkosten der Studie senken. Dabei garantieren wir dank unserer durchgängigen Servicelösung die Einhaltung von Projektzeitplänen, Vertraulichkeit, Exklusivität des geistigen Eigentums, Züchtung unter VAF Plus® (SOPF)-Standards und eine sichere globale Lieferung.

illustration of DNA strand

Webinar-Reihe: Erstellung transgener Maus- und Rattenmodelle

Erfahren Sie in unserer Webinar-Reihe mehr über CRISPR/Cas9* für das Genom-Editing, die Erstellung von Tiermodellen, Gentherapie und die Modellierung menschlicher Krankheiten.

Webinar-Reihe anschauen

Unser wissenschaftliches Team arbeitet mit Industriepartnern zusammen, die führend auf dem Gebiet der funktionellen Genomik und des molekularen Engineerings sind. Die Kombination unserer In-vitro- und In-vivo-Expertise schafft die optimale Grundlage für die Erstellung, Charakterisierung, Konservierung und den Vertrieb Ihrer Mäuse.


Typen von Knockout Mausmodellen

  • Konstitutive Knockout Mäuse

    Dieses Modell wird so manipuliert, dass es ein inaktiviertes Gen trägt. Normalerweise wird die Inaktivierung des interessierenden Gens durch die (teilweise oder vollständige) Deletion seiner Sequenz erreicht, und es ist im gesamten Tier nicht funktional.

  • Konditionale Knockout Mäuse

    Diese Knockout Mäuse ermöglichen die Deletion eines Gens in einem bestimmten Gewebetyp und/oder zu einem bestimmten Zeitpunkt Häufig wird die konditionale KO-Maus mithilfe des Cre-lox-Systems generiert. Dabei wird die kritische Sequenz nicht deletiert, sondern von loxP-Stellen flankiert (eine sog. „gefloxte“ Sequenz). Die Sequenz zwischen zwei loxP-Stellen wird mittels Cre-Rekombinase entfernt. Eine induzierbare oder gewebespezifische Cre Rekombinase wird verwendet, um die Genfunktion nur in diesem Gewebe zu inaktivieren.

  • RNAi-Knockout Mäuse

    Die RNA-Interferenz kann die Expression eines Zielgens reduzieren, ohne es zu deletieren. In der Regel wird dies mit konditionalen und/oder induzierbaren Ansätzen kombiniert, um die Expression des Zielgens nur unter bestimmten Bedingungen in erwachsenen Tieren zu reduzieren.

 

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zu Knockout-Mäusen